Depression


Vortrag zum Thema Depression, Stiftung Wendepunkt (Supervision) Wettingen  am 17.  Oktober 2017

Der gleiche Vortrag nochmals gehalten im November 2017.

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Umgang mit ADHS und ADS


„AD(H)S und Umgang mit ADHS- und ADS-Kindern“

Freiwilligenweiterbildung vom Samstag, 14. Oktober 2017, 09.00 Uhr – 12.00 Uhr im kath. Pfarreizentrum Lenzburg, organisiert durch Caritas Aargau

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Gruppe 2018 „AD(H)S-Kind“ – Herausforderung für Eltern und Lehrpersonen


Leitung: Frau Dr. med. U. Davatz, Familientherapeutin und Psychiaterin

Ort: Konferenzzimmer Praxisgemeinschaft Mäderstrasse 13, Baden
Ziel: AD(H)S-Kinder stellen eine grössere Herausforderung an die Erzie-hungsaufgabe der Eltern als andere Kinder. Zusätzlich zur Grund-störung des AD(H)S entstehen häufig negative, sich selbst verstär-kende Interaktionsmechanismen zwischen Eltern und Kind, die sich sehr nachteilig auf die gesunde Entwicklung des Kindes auswirken.
In dieser Gruppe werden solche Muster erkannt und besprochen, um neue, weniger pathologische Verhaltensmuster einzuüben. Das Ziel ist, dass AD(H)S-Kinder sich ungehinderter entwickeln können.
Daten: Jeweils Donnerstag, 17.30 – 19.00 Uhr
18.01.2018, 08.02.2018, 01.03.2018, 29.03.2018, 26.04.2018, 14.06.2018, 19.07.2018, 23.08.2018, 27.09.2018, 18.10.2018, 22.11.2018, 13.12.2018
Kosten: Kosten werden von der Krankenkasse übernommen, ausser dem Selbstbehalt. Bitte Krankenkassen-Karte beim 1. Mal mitnehmen!

Anmeldung:

AD(H)S-Gruppe Ausschreibung 2018 Anmeldung als PDF

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Angehörigengruppe 2018


Daten: Jeweils am Montag, 16.30 – 18.00 Uhr, in der Praxisgemeinschaft,
Mäderstrasse 13, 5400 Baden:
22.01.2018, 26.02.2018, 26.03.2018, 23.04.2018, 18.06.2018, 16.07.2018, 20.08.2018, 24.09.2018, 15.10.2018, 19.11.2018, 17.12.2018

Ort: Praxisgemeinschaft Mäderstrasse, Mäderstrasse 13, 5400 Baden

Leitung: Frau Dr. med. U. Davatz, Familientherapeutin und Psychiaterin
Ziel: Ein psychisch krankes Familienmitglied ist stets eine grosse Belastung für die Angehörigen. In dieser Gruppe sollen die Erfahrungen der
Angehörigen mit dem Wissen der Fachperson zusammengebracht und
zum Wohle des Patienten genutzt werden. Die Angehörigen erhalten in
ihrer täglichen Aufgabe eine fachliche Unterstützung, die zur Entlastung führt.
Kosten: Diese werden von der Krankenkasse übernommen.

Anmeldung:

Angehörigengruppe Ausschreibung 2018

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Kurs I/2018 in Familientheorie und –Beratung


Kurs I/2018 in Familientheorie und –Beratung für Ärzte, Sozialarbeiter, Psychologen, Pädagogen und andere interessierte Berufsgruppen.

Leiterin: Dr. med. Ursula Davatz, Familientherapeutin und Psychiaterin

Daten: Kurs I: Der Kurs dauert ein Jahr und findet jeden Monat an
einem Montag (Daten siehe unten) von 13.00 bis 16.00 Uhr
in der Praxisgemeinschaft Mäderstrasse 13, 5401 Baden, statt.

Kosten: Fr. 3‘000.–

Das Kursangebot ist für Berufspersonen aus dem Gesundheitswesen, wie ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PsychiatriepflegerInnen, KrankenpflegerInnen, Mütter- und VäterberaterInnen, Gesundheits- und ErnährungsberaterInnen und andere interessierte Berufsgruppen.
Im Kurs I/2018 werden im ersten Halbjahr die sechs untenstehenden Themen an je einem Nachmittag zunächst theoretisch erläutert und diskutiert, anschliessend an einem praktischen Beispiel einer Patientenfamilie oder, falls erwünscht, auch an der eigenen Familie eines Kursbesuchers demonstriert und therapeutisch zur Anwendung gebracht. Alle sechs Themen bauen auf den Hauptkonzepten von Murray Bowen auf.

Daten: 15.01.2018, 19.02.2018, 19.03.2018, 23.04.2018, 11.06.2018, 02.07.2018, 13.08.2018, 03.09.2018, 24.09.2018, 15.10.2018, 12.11.2018, und 10.12.2018

Zur Anmeldung: 

 

Daten Kurs I-2018 PDF Flyer

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Moralisches Denken, Therapeutisches Handeln


Wie sich unsere Erziehungsmuster auf unsere therapeutische Arbeit auswirken (blockieren).

Gehalten am 30.8.2017

Vortrag abhören: 

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Folgekrankheiten des Genotyps ADHS und ADS nicht Komorbidität


SGGP Jahreskongress 2017

S04-12: „Eine neue Psychiatrische Diagnostik – Folgekrankheiten des Genotyps ADHS und ADS nicht Komorbidität

Der Workshop von Dr.med. Ursula Davatz wird am Freitag 15.09.2017, 14.00h im Raum Bellavista 2 stattfinden.

Das Thema der Tagung lautet “Psychiatrie der Zukunft“. Die Forschung in der Psychiatrie ist heute an erster Stelle auf die viel versprechenden Neurowissenschaften ausgerichtet. So interessant all diese Erkenntnisse sind, so enttäuschend wenig Fortschritte haben sie für den klinisch-therapeutischen Alltag gebracht. Auch die Forschung in der Genetik, die viele neue Hoffnungen weckt hat uns in der Psychiatrie nicht weitergebracht. In diesem Vortrag wenden wir uns wieder ganz der klinischen Erfahrung und Beobachtung von Dreigenerationen Familien zu. Es soll dabei sowohl die genetische Veranlagung als auch das familiale Umfeld berücksichtigt werden.

Die Hypothese lautet: Angeborene Genotypen entwickeln sich in einem epigenetischen Prozess über ungünstige Interaktionen mit dem Umfeld während der prägenden Kindheitsphase und vor allem auch in der Adoleszenz zu verschiedenen psychischen Krankheiten.

ADHS und ADS sind heutzutage offiziell anerkannte Genotypen, die im psychiatrischen Alltag immer mehr Aufmerksamkeit erhalten. Diese zwei Genotypen, wir nennen sie im weiteren auch Neurotypen, bestimmen die Gehirnentwicklung und auch die Persönlichkeitsentwicklung schon von Geburt an. ADHS und ADS teilen laut einer Cross Disorder Studie den gleichen veränderten Genlokus mit vier psychiatrischen Krankheitsbildern: der Schizophrenie, der Bipolaren Störung, der schweren Depression und dem Autismus. Im Gegensatz zu früheren Annahmen weiss man heute, dass die spezifischen Eigenschaften des ADHS und ADS auch im Erwachsenenalter weiterbestehen. 80% der Erwachsenen mit ADHS und ADS erhalten zusätzlich noch eine psychiatrische Diagnose. Man bezeichnet dies dann als Komorbidität.

Meine Interpretation dieses Befundes ist: ADHS und ADS sind keine Krankheiten und somit auch nicht unter die Diagnosen einzureihen. ADHS und ADS sind lediglich Genotypen, d.h. Neurotypen, die von Geburt her bestimmend sind für den Verhaltenstyp. Diese beiden Neurotypen decken sich sogar mit den schon lange verwendeten Persönlichkeitstypen “extravertiert“ und “introvertiert“. Das ADHS entspricht dem extravertierten und das ADS dem introvertierten Persönlichkeitstyp. Menschen mit diesen genetisch bestimmten Neurotypen ADHS und ADS können sich in 20% zu gesunden, zum Teil sogar sehr erfolgreichen Persönlichkeiten entwickeln. Diese Neurotypen beinhalten ein bestimmtes Erbgut, das sich, wie gesagt, erst in einer ungünstigen Interaktion mit dem Umfeld, einem epigenetischen Prozess, zu einer Krankheit entwickelt.

Diese neue Interpretation der Entstehungsgeschichte von psychiatrischen Krankheitsbildern, die sich als Folgekrankheiten der Genotypen ADHS und ADS aus der Interaktion mit dem Umfeld heraus entwickeln, erlaubt ein vollständig neues Verständnis für die Patienten, eröffnet effizientere systemische Interventionsansätze und nicht zuletzt auch bedeutende Möglichkeiten für eine effektivere Prävention.

Vortrag anhören:

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