Replik auf die Buchbesprechung «ADHS und Schizophrenie – Es bleibt hypothetisch» von Dominique Eich [1]


Dominique Eich kritisiert in ihrer Buchbesprechung, dass die Studie «Cross-Disorder Group 2012» in der Literaturliste nicht aufgeführt ist. In meinem Buch mache ich aber deutlich, wie wichtig diese Studie als Beweismaterial für meine Hypothese ist, die ich über meine Beobachtungen bei der Behandlung von schizophrenen Patienten während über 40 Jahren entwickelt habe. Die Studien 2012 und 2013 zeigen auf, dass die fünf psychiatrischen Diagnosen AD(H)S, Autismus, Schizophrenie, Bipolare Störung und schwere Depression ein gemeinsames genetisches Risiko aufweisen. Daraus hat man die Theorie des «shared risk genes pathway» abgeleitet. Dieser Befund bestätigt meine Hypothese, dass das AD(H)S den genetischen Vulnerabilitätsfaktor darstellt, der über eine ungünstige Interaktion mit dem Umfeld vom Genotyp zum Phänotyp einer psychiatrischen Krankheit unter anderem zur Schizophrenie führen kann.

Die volle Replik: SAEZ-03788

Über udavatz

Medical Doctor, Family Therapie Specialist.
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