Anders Dynamisch Hochbegabt Sensibel

Kinder mit AD(H)S sind die Rosinen im Kuchen. Nicht sie, sondern ihr Umfeld
muss verändert werden, das legen neue wissenschaftliche Untersuchungen nahe.
Wir zeigen, wo es bereits funktioniert.

«ADS und ADHS sind keine Krankheit»
Ursula Davatz ist Psychiaterin und Familientherapeutin in Zürich und Baden. Ihr Anliegen
ist es, das erzieherische Umfeld dieser speziellen Kinder möglichst früh fachlich
kompetent zu beraten und zu unterstützen.

Anders Dynamisch Hochbegabt Sensibel

https://www.wireltern.ch/artikel/wir-eltern-magazin-mai-2019

ADHS-Behandlung: Nicht das Kind, sondern sein Umfeld ändern

Eltern, Fach- und Lehrpersonen sollen enger zusammenarbeiten und ein
Kind bei einer ADHS-Behandlung stärker in den Entscheidungsprozess
miteinbeziehen, so das Fazit einer Studie der ZHAW und der Universität
Freiburg. Die Ergebnisse sind nun in eine Broschüre mit
Handlungsempfehlungen eingeflossen – schweizweit ein Novum.

https://www.zhaw.ch/de/gesundheit/ueber-uns/news/news-detailansicht/news-single/adhs-behandlung-nicht-das-kind-sondern-sein-umfeld-aendern/

Der Leitfaden zum Umgang:

https://www.zhaw.ch/storage/hochschule/medien/news/adhs-kinder-foerdern-brosch-online.pdf

ADHS und Grenzüberschreitungen

Menschen mit ADHS verfügen bekanntlicherweise über eine starke Impulsivität, die ihnen emotionale Kraft verleiht. Gleichzeitig sind sie oft neugierig, suchen nach Abwechslung, neuen Impulsen von aussen, emotionalen „Kicks“, das sogenannte „sensation seaking“ ist ein typisches Verhalten von ihnen. All diese Eigenschaften können in unserer hochregulierten und strukturierten Gesellschaft nicht selten zu grenzüberschreitendem Verhalten führen. Als Reaktion darauf kommt es in ihrem Umfeld dann zu den entsprechenden korrektiven Massnahmen. Der sozialisierende Erfolg davon ist meist nicht sehr überzeugend, im Gegenteil, es erfolgt in der Regel eine Eskalationsspirale ohne Ende. Was wäre ein erfolgreicher Umgang mit diesen Eigenschaften, sodass das grenzüberschreitende Verhalten als Ressource genutzt werden kann?

Donnerstag, 29.08.2019, 19.30 – 21.15 Uhr

Zentrum Karl der Grosse, 8001 Zürich

PDF: Vortrag ADHS und Grenzüberschreitungen 29.08.2019

Flyer

ADHS und Schizophrenie: Wie emotionale Monsterwellen entstehen

„Emotionale Monsterwelle: Jeder Hundertste erkrankt an Schizophrenie. Die Psychiaterin Ursula Davatz erklärt, welche Rolle ADHS dabei spielen könnte und welche die Erziehung.“ NZZ am Sonntag“Lasst sie pubertieren! In der Jugend tritt Schizophrenie am häufigsten auf. Denn wen Eltern sie nicht rebellieren lassen, können ihre Kinder in eine Psychose verfallen. Die Psychiaterin Ursula Davatz setzt deshalb in der Therapie bei der ganzen Familie an.“ Schweiz am Sonntag“Eine kompetente Schau über das Wesen der Schizophrenie aus systemischer Sicht (…). Häufig, so ihre Beobachtung aus vierzig Jahren Berufstätigkeit, begünstigt ein ADHS beziehungsweise eine vererbte Vulnerabilität eine schizophrene Psychose oder eine andere psychische Krankheit;diese Hypothese von Davatz ist in der Fachwelt zwar (noch?) nicht anerkannt, aber deswegen nicht minder interessant. Therapeutisch aufschlussreich sind die Beschreibungen über die konkreten Behandlungsmöglichkeiten.“ Spuren“Mit Gewinn liest dieses Buch, wer Interesse an biographisch unterlegter Psychiatriegeschichte, Spekulationen zur Schizophreniegenese und einer Vielzahl aus systemischer Sichtweise kommentierter Fallvignetten hat.“ Schweizerische Ärztezeitung“Buchtipp“ Schweizerische Zeitschrift für HeilpädagogikDieses Buch ist zuvorderst das Dokument einer Entdeckung. Es ist das Ergebnis der während vier Jahrzehnten und aus intensiver Beobachtung gewachsenen Einsicht: Es gibt einen Zusammenhang zwischen ADHS und psychischen Erkrankungen.Ursula Davatz begleitete und begleitet als Psychiaterin viele an Schizophrenie erkrankte Menschen und im Rahmen der Systemtherapie auch deren Familienumfeld. Zahlreiche Fallbeispiele aus ihrer langjährigen Praxis werden im Buch dokumentiert. Diese Fälle bilden den Erfahrungsschatz, das eigentliche empirische Fundament für die Annahme, dass ADHS die genetisch bedingte Ursache von Schizophrenie ist. Die Autorin erweitert damit unser Verständnis psychischer Krankheiten erheblich und eröffnet neue Perspektiven für deren Prävention.Für das Phänomen einer Überfl utung des psychischen Systems, welches typischerweise bei der Schizophrenie auftritt, verwendet Davatz das einprägsame Bild der Monsterwelle. Verbunden mit einer verständlichen Sprache erreicht sie in ihren Ausführungen eine hohe Anschaulichkeit. Diese erleichtert der Leserin und dem Leser, den Betroffenen und deren Umfeld, aber auch Therapeuten und Pfl egepersonal den Zugang zu diesem belasteten und belastenden Thema.Daneben ist das Buch auch ein übersichtlich geordnetes Nachschlagewerk, das die psychologischen und familiären Konstellationen umfassend darstellt, welche eine Erkrankung begünstigen können. Und nicht zuletzt ist es ein hilfreicher Ratgeber für den Therapieprozess, dessen Chancen und Risiken die Autorin klar zu benennen vermag. «Ich bin der Meinung, dass das Buch von Ursula Davatz einen wichtigen Beitrag zur Lösung der ewigen wissenschaftlichen Rätselfrage liefert, was die schizophrene Psychose eigentlich ist und wie sie am besten zu behandeln sei.» Luc Ciompi im VorwortDie Autorin:Ursula Davatz ist Psychiaterin und Familientherapeutin. Sie hat in den USA Systemtherapie gelernt und in den letzten 35 Jahren weiterentwickelt. Sie war 20 Jahre lang Leitende Ärztin des Sozialpsychiatrischen Dienstes im Kanton Aargau und hat dort den VASK (Verein der Ange hörigen von Schizophreniekranken) gegründet. Als Ausbildnerin leitet Ursula Davatz systemisch orientierte Supervisionen im Gesundheitsbereich und in Schulen. Eines ihrer Anliegen ist die Prävention.

Kindle Version bei Amazon.com: ADHS und Schizophrenie: Wie emotionale Monsterwellen entstehen

​ADHS und Delinquenz

Datum: Vortrag vom 29.08.2019

Ort: Zentrum Karl der Grosse, Zürich

Menschen mit ADHS haben einerseits ein sehr sensibles Nervenkostüm und neigen andererseits zu impulsiv aggressivem Verteidigungsverhalten. Konsumieren sie zusätzlich noch Substanzen wie Alkohol oder Drogen, welche die Impulskontrolle weiter reduzieren – Suchtmittelkonsum findet man bei vielen Menschen mit ADHS – kann es schnell zu unüberlegtem Verhalten und somit auch zu Straftaten kommen. Das Justizsystem wendet als korrigierende Massnahme bei Fehlverhalten die Bestrafung an, mit wenig schlagendem Erfolg, da es nicht selten nach der Entlassung zu Rückfällen kommt. Mit ausgeklügelten Fragebogen versucht man die Rückfallschancen vorauszusagen, um schlimmeres zu verhüten. Mit der Bestrafung wird aber eine Methode angewandt, deren Prämisse bei Menschen mit ADHS nicht funktioniert. Bestrafung als Erziehungsmethode ist schon bei den Kindern mit ADHS wenig erfolgreich, sondern fördert meist nur bockiges Widerstandsverhalten und führt zu weiterem impulsivem Aggressionsverhalten. Man begibt sich mit der Bestrafung in einen fatalen Teufelskreis. An diesem Abend sollen möglichst neue Ideen diskutiert werden betreffend der Behandlung von Menschen mit ADHS, um ihre Neigung zu delinquentem Verhalten besser zu verstehen und dieses schon im Ursprung verhindern zu können.

Flyer: ADHS und Delinquenz 29.08.2019

Mut zur Echtheit

DIENSTAG, 19.3.2019, ZÜRICH

19.30–21.30 UHR Zentrum Karl der Grosse,

Kirchgasse 14, 8001 Zürich

KOSTEN Mitglieder Fr. 15.– Nichtmitglieder Fr. 20.–

REFERENTIN KAFI FREITAG Botschafterin adhs20+

Wie so oft in unserer Gesellschaft und unserem Schulsystem, steht das Defi zit im Vordergrund und man macht sich öfter darüber Gedanken, was schwierig ist, als dass man die Vorteile sieht. Ich kenne die Chancen und Schwierigkeiten von ADHS und sehe es nicht als Krankheit, sondern als ein anders-sein. Mir ist aber auch bewusst, dass es manchmal eine Extraportion Kraft und Mut braucht, sich in diesem Anderssein zu akzeptieren und genau darin sehe ich meine Aufgabe, Menschen zu ermutigen! Wenn man nicht richtig fi ltern kann bedeutet das auch, dass man mehr Informationen aufnimmt, mehr sieht, mehr hört, mehr Zusammenhänge erkennt. Daran kann man scheitern und verzweifeln, oder man macht sich diese Störung zur Stärke und versucht, sich dieses Mehr von Allem zu Nutzen zu machen. Es ist wie es ist – ich freue mich, Sie zu ermutigen vermehrt zu leben, was in Ihnen steckt und abzugrenzen, was sie daran hindert!

IHRE KAFI FREITAG Botschafterin adhs20+, Coach für ADHSler, Kolumnistin bekannt aus «Frag Frau Freitag» und «Kafi denkt laut»! www.kafifreitag.com

KAFIFREITAG_Flyer